Bei Tuina handelt es sich um eine chinesische Massagetechnik, mit TUI – schiebender und NA greifender, knetender Technik. Diese Art der manuellen Therapien wird schon seit Jahrtausenden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) angewendet. Sie vereint Elemente aus der Chiropraktik, der Energiemassage, sowie der Akupressur.

Mittels Aktivierung der Meridiane und der Akupunkturpunkte wird ein Ausgleich im Energiefluss zwischen Yin und Yang, und die Lösung von Blockaden in eben diesen Energiebahnen angestrebt. Dies unter dem Aspekt der „Ganzheitlichkeit“ von Körper, Geist und Seele.

Einsatzmöglichkeiten

  • Cervikalsyndrom
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Schulter-Armsyndrom
  • Ischialgie, Lumbago, Lumboischialgie
  • Gelenksbeschwerden
  • nach Operationen zur Aktivierung des Bewegungsapparates
  • Karpal-Tunnelsyndrom
  • Bänderverletzungen

Energieausgleich

Laut Überzeugung der Chinesen zirkuliert die Energie oder Lebenskraft (Qi) ständig entlang von Meridianen in unserem Körper. Ähnlich wie z.B. unser Blut- oder Nervenkreislauf. Treten nun Schmerzen, Beschwerden oder Krankheit auf, so werden diese demnach als Indiz dafür gewertet, dass unser Qi aus dem Gleichgewicht geraten ist. Über diese Meridiane und den auf ihnen liegenden Akupunkturpunkten, kann wiederum Einfluss zur Regulation und Harmonisierung des Qi ausgeübt werden. Die Behandlung bezieht somit das soziale, emotionale, mentale und körperliche Wohlbefinden mit ein.

Wirkung

  • Abbau von Stress durch Harmonisierung von Körper, Geist und Seele
  • Leistungs- und Fitnesssteigerung durch Yin und Yangausgleich
  • Öffnet den Geist für neue Lösungen und Ansätze, besonders in Phasen schwerer Entscheidungen

Einsatzmöglichkeiten

  • Bei „Stress“ (genauer gesagt bei Disstress = negative Reize, die unangenehm sind, uns überfordern und als bedrohlich empfunden werden)
  • Burnout-Syndrom (gilt nicht als eigenständige Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien. Vielmehr wird darunter ein Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung (meist durch Stress ausgelöst) verstanden).
  • Bei generell erhöhtem Regenerationsbedürfnis